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Victor Hugo schildert die letzten
Wochen, Tage und Stunden eines zum Tode Verurteilten. Im inneren Monolog
und im Gespräch mit den Wärtern blickt der 27jährige Gefangene
auf sein Leben zurück und reflektiert sein unausweichliches Los.
Das Thema dieser Erzählung aus dem Jahr 1829 hat bis heute nichts von
seiner Brisanz eingebüßt, im Gegenteil: "Es gibt durchaus
Grund zu der Annahme, dass die indirekten gesellschaftlichen Auswirkungen
des 11. September die bisherigen Reformen auf dem Gebiet der Todesstrafe
in Gefahr bringen könnten" (SZ)
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